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Vorstellung

Der Selbstkelterer – er heisst im Französischen Propriétaire-Encaveur oder Vigneron-Encaveur - kann nur Rebberge bearbeiten, deren Eigentümer oder Pächter er ist. Folglich darf er keine Trauben hinzukaufen, die auf anderen Parzellen gereift sind.

Der Zukauf von 2500 Kilo Trauben – das entspricht 2000 Litern - ist jedoch gestattet, damit man einen Bottich füllen oder das Sortiment durch einen anderen Wein ergänzen kann. Dieses Vorgehen bürgt für die Herkunft und den Ursprung unserer Produkte und wird übrigens von mehreren kantonalen Ämtern überwacht.  

Das Wallis zählt gegenwärtig über 850 Selbstkelterer, die 22 % der Gesamtproduktion des Kantons erzeugen. Es handelt sich im Allgemeinen um Familienbetriebe, deren Grösse zwischen 1,5 und gut 10 Hektaren schwankt.

Die Kleinheit der Betriebe ist ist zu einem guten Teil auf die starke Parzellierung unserer Rebberge zurückzuführen. Man findet nicht selten Parzellen, die bloss ein paar Hundert Quadratmeter messen. Dafür ist unter anderem die Tatsache verantwortlich, dass das Wallis als einzige Weinbauregion der Welt mehr als 45 Rebsorten hegt.

 
 

Deshalb sind die Mechanisierung und die Organisation der Arbeitsabläufe mit grossen Schwierigkeiten verbunden. Andererseits erlaubt uns aber dieser Umstand, jeder Rebsorte in Bezug auf die Beschaffenheit des Bodens, die Exposition und das Terroir den idealen Standort zuzuweisen.

Man kann ohne weiteres behaupen, dass die Qualität des Weines zu 90 % im Rebberg erzielt wird. Es kommt nämlich darauf an, die drei Faktoren BODEN - REBSORTE – KLIMA aufeinander abzustimmen. Darum ist es unser Ziel, für jede Rebsorte die passende Region, das günstigste Klima und das geeignete Terroir zu finden.

Im Keller geschehen keine Wunder ... Nur einwandfreier Rohstoff wird einen qualitativ hochstehenden Wein liefern.

Es gehört ferner zu unserer Eigenart, dass wir alle Etappen vom Austrieb der Rebe bis zur Flaschenabfüllung verfolgen können. Unser bester Trumpf ist die Tatsache, dass wir gleichzeitig in vier Bereichen tätig sind:

 

  • Rebarbeiten: Wir verfolgen die gesamte Entwicklung der Pflanze und führen die entsprechenden Arbeiten aus.
  • Kellerarbeiten: Wir überwachen alle Etappen der Weinbereitung und versuchen sie so gut wie möglich zu steuern.
  • Verkauf: Wir empfangen unsere Gäste und laden sie ein, unsere Gewächse im Keller oder anderswo zu degustieren.
  • Verwaltung: Buchführung, Büroarbeiten, Rechnungswesen usw.

Das scheint sehr kompliziert zu sein, doch es erlaubt uns, jederzeit von einer Tätigkeit zur anderen zu wechseln. So entgeht man zwar dem Überdruss, der sich einstellt, wenn man immer dieselbe Arbeit ausführt, doch man muss auch ständig verfügbar und fähig sein, sich auf die verschiedenen Aktivitäten umzustellen.

 

 

Es gibt nur einen Weg, die Richtigkeit dieser Ausführungen zu prüfen: Besuchen Sie uns! Es wird uns ein Vergnügen sein, Sie mit unseren Rebbergen, Kellereien und Weinen bekannt zu machen.

Zögern Sie nicht ... Wir erwarten Sie.